Wie alles, was man im Leben lernt,
ist Ausmisten eine Fähigkeit,
die man
entwickeln kann.
Es ist so, wie wenn man seinen Ausmist-Muskel aufbauen
müsste.
Je mehr man in dieser Hinsicht tut,
desto fähiger wird man und
desto leichter fällt es einem;
doch wenn man gerade neu anfängt,
kann
man schon mal das Gefühl bekommen,
ein Ausmist-Schwächling zu sein.
Karen Kingston
So fühlen sich wohl viele Menschen.
Besonders die, die meine Hilfe in Anspruch nehmen.
Und ich freue mich immer,
wenn meine Kunden nach meinem Besuch fest stellen,
dass es "eigentlich-gar-nicht-weh-getan-hat".
Meine letzte Kundin war ziemlich aufgeregt
wegen unserem ersten Termin und wollte zuerst
das Kinderzimmer sortieren lassen,
bevor es an den eigentlichen Raum - das Büro - ging.
Das Zimmer war schnell gemacht.
Es gab ein leeres Regal, was unglücklich hinter dem Bett stand
und nun Bücher & Spiele beinhaltet,
die noch keinen richtigen Platz im Zimmer hatten.
Die Schubladen werde ich noch einmal gemeinsam
mit der Bewohnerin des Zimmers aussortieren.
Sie sollte nicht das Gefühl bekommen,
jemand hätte in ihren privaten Dingen gestöbert!
V O R H E R
Was mir besonders gut gefallen hat war,
dass ich beim sortieren des Kleiderschranks verwundert war,
wieviel Unterwäsche ein Kind haben kann
(35 Unterhosen haben bei mir zwei Kinder zusammen!).
Als die Kundin in den aufgeräumten Schrank geguckt hat,
sagte sie sofort :
"Naja, soviel Unterwäsche braucht vermutlich kein Mensch."
Da wusste ich, dass ihr Ausmist-Muskel aktiviert war!!!
Und wie sieht es mit EUREM Ausmist-Muskel aus?
Ist er gut trainiert?
Viele Grüße * Denise