Samstag, 19. April 2014

Wochen(glück)-Rückblick 190414


Das Glück ist wie ein Schmetterling.
Es lässt sich nicht einfangen,
indem man ihm hinterherläuft.
Patrice Jeancourt




Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht? 
 

Diese Frage stelle ich jedes Wochenende.
Ich zeige 4 - 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 - 2 Sätze dazu. 
Wer Lust hat, kann gerne beim Wochen(glück)-Rückblick mitmachen und sich bis Sonntag Abend verlinken (wer mag, kann dafür das letzte Bild mitnehmen).
So können wir gemeinsam unser Glück, die schönen Momente und fröhlichen Stunden festhalten.




Ich bin gerne alleine zu Hause. Keine Kinder, kein Mann, kein Radio. Dinge zu machen, ohne abgelenkt zu werden, den Tag alleine genießen. Seltsamerweise vergehen solche Stunden gefühlt doppelt so schnell wie an anderen Tagen. Glücklich haben sie mich in dieser Woche trotzdem gemacht.




Das Gewohnheitstier in mir freut sich jeden Morgen über das selbe Frühstück: selbst gemachtes Müsli auf Soja-Joghurt, mit einem EL Haferkleie, einem Apfel, einer Kiwi und zum Schluss einem EL Chia-Samen darüber. 




Mein Wohlfühl-Outfit in dieser Woche.




Mein lila-lastiger Einkauf, der mein Auger erfreut hat. Auch wenn ich das Getränk nicht unbedingt empfehlen kann (mir persönlich zu süss ....).




Schlichte Pasta mit Rucola, nur für mich.




Wunderbare Osterpost von Bremer Deern.




Gab es aus verschiedenen Gründen schon lange nicht mehr bei uns: ein gemeinsames Frühstück mit den besten Brötchen. Wobei auch hier nur 2 von 3 Kindern dabei waren ... :-(



Ich hoffe, auch Ihr hattet eine schöne und glückliche Woche!



Viele liebe Grüße
Denise



Donnerstag, 17. April 2014

Donnerstag = OrdnungsTag


 Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen, 
von Geld, das wir nicht haben, 
um Menschen zu beeindrucken, die wir nicht mögen.


Nicht, dass hier ein falscher Eindruck entsteht! Ich habe dem Konsum nicht völlig abgeschworen! 
Schließlich gibt es auch guten Konsum! Sinnvollen, glücklich machenden Konsum ...


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"Dem Konsum abzuschwören dürfte den meisten Menschen in unserer Gesellschaft weltfremd vorkommen -  nicht nur, weil unsere Wirtschaft zusammenbräche, wenn sie nur noch Grundbedürfnisse zu befriedigen hätte. Doch wir können unsere Einkäufe durchaus stärker nach dem Kriterium tätigen, wie viel gute Gefühle sie uns letztlich bescheren.

Der Heimwerker zum Beispiel, der sich endlich das lange gewünschte Schleifgerät anschafft, kann damit einiges anfangen, was wiederum Glücksgefühle hervorruft .... die Hobbygärtnerin, die im Herbst Blumenzwiebeln und Stauden aussucht, hat nicht nur viele Stunden potentiell befriedigende Gartenarbeit vor sich ... So kann am Kauf eines Werkzeugs oder von ein paar Blumenzwiebeln über die pure Freude am Kosum hinaus eine ganze Kaskade von Glücksmomenten hängen."

aus dem Buch Einfach glücklich von Stefan Klein 


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So werde ich auch weiterhin bei jedem Teil überlegen: 

* brauche ich das jetzt wirklich?
* hat es das Zeug dazu, mich wirklich glücklich zu machen?
* welches Teil sortiere ich dafür aus? 

Und anstatt mir zum Geburtstag eine neue, weiße Küchenbank zu wünschen, habe ich mir gestern endlich weiße Farbe gekauft und werde am Wochenende die Bank, die wir schon haben, weiss streichen. Wenn alles gut geht, zeige ich Euch nächste Woche das Ergebnis!




Ordentliche Grüße
Denise





Sonntag, 13. April 2014

Wohnbuch zu gewinnen + Rezept für Zimtkuchen

Wohnen ist ein Gefühl: In Räumen leben, die Seele haben

Wer so ein Buch schreibt, spricht mir aus der Seele!



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"Die Zahl Zwei hat etwas Magisches für mich. 
Ich würde im Supermarkt nie nur eine Kiwi kaufen, immer zwei. 
Ich kaufe zwei Becher Joghurt oder gar keinen, und ich mache Fotos am Strand, 
wenn zwei Liegestühle beieinanderstehen." 

Dies ist nur eine der vielen Passagen aus dem Buch, die ich so unterschreiben könnte, denn Martina Goernemann spricht genau meine Sprache! Und so habe ich es mir mit dem neuen Buch und einem Stück Kuchen auf dem Sofa bequem gemacht und es hat sich fast so angefühlt, als wäre eine gute Freundin zu Besuch ....




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5 Gründe, weshalb ich dieses Buch toll finde:

* Mir gefallen die Überschriften der Kapitel: 
Geschicklichkeit, Glückseligkeit, Herzlichkeit, Leidenschaftlichkeit, Sparsamkeit


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* Die Fotos erfreuen mein Herz und inspirieren mich


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* Sie schreibt so schön über Glücksmomente, Glücksbringer und Chaos-Schubladen


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* Das Buch enthält neben einer "Anleitung zum Guten Leben" auch kluge Flohmarkt-Philospohien


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Was mir ganz besonders gut gefällt: Das Buch motiviert auf ganz sympatische Art & Weise, den Pinsel in die Hand zu nehmen! Dafür hat es auch jede Menge Tipps und Ideen, ohne gleich wie ein DIY-Buch zu wirken. Für mich eine großartige Lektüre - vielleicht traue ich mich jetzt endlich, unsere Küchenbank selber weiß zu streichen. 


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Träumen Sie nicht länger davon "schön" zu wohnen. 
Fangen Sie endlich an damit! 
Nicht demnächst oder wenn Sie das nächste Mal 
ein paar Tage Urlaub haben. 
Jetzt! Sofort! 


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Für einen guten Geruch im Haus könnt Ihr schon jetzt sorgen, mit diesem Kuchen:


Zimtkuchen
für eine kleine Springform (20 cm)

60 g Butter mit 100 g Zucker schaumig rühren
1 Ei + 1 Tütchen Bourbon Vanillezucker dazugeben
125 ml Milch abwechselnd mit
120 g Mehl (630) + 1 TL Backpulver + 1 TL Zimt
dazu rühren, so dass ein glatter Teig entsteht

Kuchen ca. 35 Minuten bei 180 grad backen (Stäbchenprobe!)
und sofort mit Zimt-Zucker bestreuen,
wenn er aus dem Ofen kommt

(ich habe den Kuchen mit Kokosöl statt Butter gebacken - schmeckt ganz besonders lecker! Wieso Kokosöl? Das könnt Ihr HIER lesen)


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Doch das Beste kommt zu Schluss: Martina Goernemann hat nicht nur mir ein Exemplar zur Verfügung gestellt!

Eine Ausgabe von Wohnen ist ein Gefühl konnt Ihr bei mir gewinnen! 

Dafür müsst Ihr bis zum 4. Mai 2014, 24:00 Uhr einen Kommentar unter diesem Post hinterlassen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Ausserdem freut sich Martina über jeden neuen Fan ihrer Seite RAUMseele bei Facebook.  


 


Liebste Grüße und einen schönen Sonntag noch
Denise


Samstag, 12. April 2014

Wochen(glück) Rückblick 120414 + Quarkhörnchen

Der Weg zum Glück
... führt über die Brücke der Zufriedenheit.
Irmgard Erath




Was hat Dich in dieser Woche glücklich gemacht? 
 

Diese Frage stelle ich jedes Wochenende.
Ich zeige 4 - 6 meiner liebsten Fotos aus der Woche und schreibe 1 - 2 Sätze dazu. 
Wer Lust hat, kann gerne beim Wochen(glück)-Rückblick mitmachen und sich bis Sonntag Abend verlinken (wer mag, kann dafür das erste Bild mitnehmen).
So können wir gemeinsam unser Glück, die schönen Momente und fröhlichen Stunden festhalten.


Meine Woche war ziemlich knackig, viel Arbeit, wenig Ruhe. 
Deshalb gibt es viel WochenGlück vom vergangenen Wochenende, denn davon zehre ich noch immer!




24 Stunden mit Frau Süd zusammen. Wir haben bis in die Nacht hinein gequatscht und bevor ich müde vom Stuhl fallen konnte, hat sie mir kurz vor Mitternacht noch Kuchen serviert.




Mein neuer Wasserkocher ist mein Mitbringsel aus Landshut und erinnert mich nun täglich an das glückliche Wochenende in Bayern.




Glücklich macht mich täglich der Anblick meiner Kinder.





Glücklich hat mich der Fun dieser tollen Beutel gemacht. Für sagenhafte 4 €, von Ernsting's Family. Großartig, oder?




Diese Hörnchen haben nicht unbedingt zu meinem WochenGlück beigetragen, aber ich hoffe, Euch ein bisschen damit glücklich zu machen, in dem ich das Rezept mit Euch teile:


Quarkhörnchen

300 g Mehl (630)
1 Päckchen Backpulver
150 g Magerquark
100 ml Milch
100 ml Speiseöl
50 g Honig oder Zucker
1 Prise Salz
Alles kurz zu einem glatten Teig verkneten,
auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben,
in 12 Stücke schneiden und zu Hörnchen rollen,
mit Eigelb + 1 EL Milch bestreichen,
nach belieben mit Mohn, Seam oder Sonneblumenkernen bestreuen,
20 Minuten bei ca. 200 grad backen.

(wahlweise mit oder ohne Rosinen) 




Morgen verrate ich Euch ein einfaches Rezept für einen köstlichen Zimtkuchen und warum mir das neue Buch Wohnen ist ein Gefühl: In Räumen leben, die Seele haben so gut gefällt ... Bis dahin!



Liebste Grüße
Denise


Donnerstag, 10. April 2014

Donnerstag = OrdnungsTag


Ordnung durch Rechtwinkligkeit


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Wenn Möbel im Winkel von 90 Grad zueinander ausgerichtet werden, entsteht fast automatisch ein geordneter Eindruck im Raum. Das geschieht auch, wenn Möbel oder Dinge parallel zu einer Wand oder Kante ausgerichtet werden. Der Trick mit dem rechten Winkel hilft, in einem unordentlichen Umfeld allein durch das geradlinige Anordnen die Illusion von Ordnung zu schaffen und bringt somit Ruhe in den Raum.



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In einem Schrank verhält es sich genauso: Pullover & Handtücher sehen wertvoller aus, wenn sie gestapelt und vielleicht sogar nach Farben sortiert werden. Wild durcheinander geschmissen sehen selbst die schönsten Teile nicht mehr nett aus.



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Allerdings bringt ein ordentlich gestellter Tisch oder Schrank rein gar nichts, wenn er dabei überquillt! Dann hilft erst einmal nur eine Strategie im Kampf gegen das Chaos: täglich aufräumen! Weglegen genügt dabei nicht – die Sachen müssen aufgeräumt werden, einen Platz zugeordnet bekommen. Und wenn das alles erledigt ist, fängt die Freude an der Ordnung an! Garantiert!




Ordentliche Grüße
Denise



Montag, 7. April 2014

Liane Moriarty: Alles aus Liebe

Es könnte alles einfach sein,
aber dann wäre es wohl keine Liebe.

Zugegeben: der Titel und auch das Cover hätten mich im Buchladen nicht eingeladen, dieses Buch mitzunehmen und zu lesen. Einzig der Name der Autorin hat mir im Vorfeld garantiert, dass ich meine Zeit hiermit nicht verschwenden würde, so dass ich mich bei Blogg Dein Buch  direkt für dieses Exemplar entschieden habe. HIER habe ich schon einmal über ein Buch von Liane Moriarty berichtet, und wieder mal hat mich die Autorin nicht enttäuscht und mich über die Themen nachdenken lassen.



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Es geht um Ellen, eine sehr erfolgreiche Hypnosetherapeutin, die Patrick kennengelernt hat und seit dem schwer verliebt ist. Patricks große Liebe Colleen ist vor einigen Jahren verstorben, so dass er mit seinem kleinen Sohn Jack alleine lebt. Das ist allerdings nicht die einzige Hürde, die die junge Liebe nehmen muss, denn es gibt auch noch Saskia - Patricks Stalkerin!

Sehr interessant fand ich die Kapitel, in denen es um Hypnosetherapie ging. Nicht nur, was so eine Therapie bewirken kann, sondern auch, mit welchen Erwartungen und Vorurteilen die Therapeuten zu leben haben. 
 
Auf das Thema Stalking wurde noch viel mehr eingegangen. Ich konnte mich sowohl in die Gefühlswelt des Opfers – in diesem Fall Patrick – als auch in das Chaos im Kopf der Stalkerin hineinversetzen, was ich unglaublich spannend fand. Ganz besonders, weil sich Saskia, die Stalkerin, unter einem anderen Namen bei Ellen als Patientin meldet und von ihr behandelt wird. Damit nimmt das Schicksal seinen Lauf und die Geschichte kommt rasant in Fahrt ....


Wäre Patrick bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, 
hätte ich jahrelang um ihn trauern dürfen. Die Leute hätten mir Blumen und Beileidskarten geschickt und mir etwas zu essen vorbeigebracht. Ich hätte seine Fotos an ihrem Platz belassen, hätte über ihn reden, in Erinnerung an die schönen Zeiten schwelgen dürfen. Aber weil er mir den Laufpass gab, weil er noch am Leben war, galt meine Trauer als würdelos und jämmerlich. Ich war keine richtige Feministin, wenn ich darüber sprach, wie sehr ich ihn liebte. Er liebte mich nicht mehr, also musste ich auch aufhören, ihn zu lieben. Augenblicklich Zack, zack! Stell deine blöden Gefühle auf der Stelle ab. Deine Liebe wird nicht mehr erwidert, deshalb ist sie mit sofortiger Wirkung idiotisch.“


Ein kluges Buch über die Liebe und was sie manchmal aus uns macht: Alles aus Liebe: Roman.  Danke an den Verlag Luebbe, der mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat.




Liebste Grüße
Denise